von Leonhard Holtmann
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20. Januar 2026
Auswärtssieg für die Regionalliga-Volleyballer vom TSB Flensburg Hamburg. Zum ersten Auswärtsspiel der Rückrunde konnten die Flensburger nicht mit der stärksten Formation auflaufen. Verletzungs- und krankheitsbedingt musste Coach Gunnar Hansen auf Mannschaftsführer Luc Thomsen und Henry Schlink verzichten. Auch Hendrik Bibow hatte die Reise nicht mit angetreten. Er war bei der LM-U20-Qualifikation gefordert. Der Tabellenelfte Grüß-Weiß Eimsbüttel spielte vor heimischer Kulisse zunächst stark auf. Aber Flensburg hielt dagegen und konnte sich Mitte des Satzes auf 17:13 absetzen. Dann schlichen sich bei Flensburg Fehler in der Annahme und im Angriff ein, so dass der Satz mit 21:25 abgegeben werden musste. Der zweite Satz war von Beginn an hart umkämpft. Bis in die „Crunch-Time“ hinein konnte sich kein Team absetzen. Zum Ende hin gelang den Flensburgern ein 23:19-Vorsprung, der knapp aber verdient mit 25:23 ins Ziel gebracht wurde. Von nun an spielte Flensburg befreit und souverän auf. Insbesondere Paul Hansen zeigte sich enorm verbessert und schlug variantenreich und mit viel Wirkung auf. Auch Marvin Holtmann war im Angriff ein ums andere Mal über die Mitte erfolgreich. „In dieser Phase haben wir sehr stark in der Abwehr gestanden und die Punktchancen konsequent genutzt. Das war großer Sport von uns.“ zeigt sich Coach äußerst zufrieden mit Spielwitz und Effizienz des Teams. Beim Spielstand von 12:6 war eine Vorentscheidung im dritten Durchgang gefallen - 25:20 hieß es am Ende. Auch im vierten Satz hatte Flensburg Oberwasser und führte deutlich mit 18:13, Eimsbüttel ließ sich jedoch nicht abschütteln und kam noch einmal auf 21:19 heran. Erneut waren es die Aufschläge von Paul Hansen, der anschließend zum MVP von der gegnerischen Trainerin auserkoren wurde, die die Uhr auf 24:19 stellte. Den finalen Schlusspunkt in einer rassigen Partie durfte dann Marvin Holtmann mit einem massiven Angriffsschlag setzen. Der Rest war eine große Jubeltraube, die „Auswärtssieg, Auswärtssieg“ skandierte. „Nun hoffen wir auch am kommenden Sonnabend beim Tabellenführer Kieler TV 3 etwas Zählbares mitnehmen zu können.“ blickt ein gutgelaunter Coach Hansen schon in die Zukunft. Sollten die Flensburger ihre Annahme stabil halten und weiter so aufschlagen wie in Hamburg, könnte das vielleicht möglich werden. Für Flensburg spielten: Emil Christiansen, Przemyslaw Klauza, Marvin Holtmann, Paul Hansen, Mats Evers, Jakob Franzen, Tade Scholz (L), Marc-Oliver Johannsen, Mads Harloff (n.e.)